Atelier für Ausdruck und Energie
Texte, Gedanken und Gedichte



"Und wenn Du Dich getröstet hast (und man tröstet sich immer),
wirst Du froh sein , mich gkannt zu haben"
Bela
(Antoine Saint-Exupéry)



Was wenn es doch nur dieses eine Leben gibt
oder auch wenn es mehrere verschiedene gibt,
Wäre es denn nicht lohnenswer, alle Gefühle und Empfindungen aufzusaugen wie ein Schwamm?
die schmerzhaften wie die einmaligen.
Denn im Jenseits fühlen wir anders.

Manchmal da bin ich stumm
voller Angst
voller Angst, was sein wird, wenn ich eintauche
wegtauche

Und dann wieder bin ich voller Ehrfurcht gegenüber dem Leben
Geniesse verplatze fast,
bei dem Gedanken, dass das Leben einfach nur genial ist
Was für eine Möglichkeit zu lieben und zu fühlen!
Was für eine unglaubliche Konstruktion

Vielleicht tauchen wir in das Ewige Göttliche, wo wir nichts mehr brauchen,
keine Bedürfnisse, keine Ängste, keine Schmerzen
Einfaches Sein.




Ich höre Dich,
wortlos
und doch so laut und klar,
und ganz tief tauche ich ein in das Sein.

J.C. Hemmi, Sept. 2009



Ich würde vieles tun, um Dich wieder hier zu haben.
Aber nichts wirkt gegen den Tod.
Nur ein inneres Wissen,
dass die Grenze zwischen dieser und jener Welt
nur einen Hauch voneinander entfernt sind.

J.C. Hemmi, Aug. 2009



Und wenn ich ganz still bin,
dann höre ich Dich sagen,
"Alles ist gut"
Wie ein Zauber,
so fern und doch so nah.

J.C. Hemmi, Aug. 2009



Es ist nichts wie es sein soll
aber plötzlich wie es ist.

Doris Gautschi



Das Schöne bewundern,
Das Wahre behüten,
Das Edle verehren,
Das Gute beschliessen.
Es führet den Menschen
Im Lebn zu Zielen,
Im Handeln zum Rechten,
Im Fühlen zum Frieden,
Im Denken zum Lichte;
Und lehrt ihn vertrauen
In allem was ist:
Im Weltenall,
Im Seelengrund.

R. Steiner


Ist es denn nicht möglich,
sich täglich nahe zu sein,
ohne alltäglich zu werden,
voneinander entfernt zu sein,
ohne sich zu verlieren?

Beziehungsweise sich masslos zu verlieben,
ohne sich lieblos zu massregeln -
einander gewähren zu lassen,
ohne die Gewähr zu verlieren?

Beziehungsweise einander sicher zu sein,
ohne sich abhängig zu machen -
einander Freiheit zu gewähren,
ohne sich unsicher zu werden?

Beziehungsweise....

Jochen Mariss
15.2.09



Liebe

Es gibt keine Schwierigkeiten, die Liebe nicht überwinden,
keine Krankheit, die genügend Liebe nicht heilen könnte,
keine Tür, die genügend Liebe nicht öffnen,
keinen Abgrund, den genügend Liebe, nicht überbrücken könnte.
Auch keine Mauer, die genügend Liebe nicht niederreissen
und keine Schuld, von der genügend Liebe nicht erlösen könnte...

Es ist nicht von Belang wie tief die Not und Wirrnis sitzen,
wie hoffnungslos des Ausblick
wie verworren das Durcheinander,
wie gross der Irrtum,
genügend verwirklichte Liebe wird all dieses lösen...
Wenn Du genug liebst, wirst Du das glücklichste Wesen dieser Welt sein.

Emmet Fox
15.2.09



Wenn Du Dich heilst,
heilst Du die ganze Welt.

Carlos Zumstein, 15.2.09



Namaste:
Ich verbeuge mich vor Dir.

Ich ehre in Dir den Ort,
wo das ganze Universum weilt.
Ich ehre in Dir den Ort der Liebe,
des Lichtes, der Wahrheit, des Friedens.
Ich ehre den Ort in Dir,
wo wir beide, wenn Du dort in Dir weilst,
und ich mich in jenem Ort in mir befinde.
EINS SIND.


15.2.09, Unbekannt


Und wenn die Welt am weinen ist,
dann hört sie hier nicht auf.
R.

J.C. Hemmi, 14.2.09



Du hast das was ich für Dich war mit Dir mitgenommen.
Du fehlst mir so unermesslich.
Ich kann es einfach nicht glauben, dass Du nicht mehr da bist.
Tränen, ich kann sie nicht verstecken,
sie kommen wann sie wollen, schonungslos offen und einfach so
.


Dominik

Man sieht es mir nicht an,
Man sieht es Dir nicht an.
Man sieht es nicht.

Man spürt es nur.
Man lebt damit.
Ich hätte Dir gerne noch so viel gesagt.
Mich nochmals dafür entschuldigt, dass wir es einfach nicht besser wussten
und dass es doch gut war,
denn sonst wären wir nicht die geworden, die wir füreinander waren.
Ich hätte Dir gerne noch so oft zu gehört.
Nun bist Du fort.
Ganz plötzlich, einfach tot.

In neuen oder alten Welten, bewegst Du Dich nun.
Du bist schon dort, wovon wir so oft philosophiert haben.
Wie es wohl ist?
Denkst Du an mich?

Wie ironisch das doch ist.
Gott, Du würdest wohl lachen.

An Deinem Grabe soll stehen, dass hast Du mir oft gesagt:

"Steh nicht weinend an meinem Grab.
Ich schlafe nicht da, schau nicht hinab!
Ich bin die tausend Winde, die weh'n.
Ich bin der diamant'ne Schimmer auf dem Schnee.
Ich bin auf reifem Korn der Sonnenstrahl; ich bin der sanfte Herbstregen im Tal.
Steh nicht an meinem Grab in Kummer und Not.
Ich liege nicht da. Ich bin nicht tot."

...und trotzdem stand ich da weinend
und unermesslich traurig,
als ich diese Worte an Deinem Grabe von mir gab,
damit die Welt weiss, an was Du glaubtest...

Mit Dir konnt ich einfach nur Sein;
wir brauchten keine Worte, um uns zu verstehen.
Wir waren die kleinen Kinder am experimentieren.
Ewige Liebe - ewiges Sein - Unzerstörbar.
Wir schwangen in der selben Energie.

Ich wünsche Dir so sehr, dass Du es gefunden hast;
dass das was Du wusstet eingetroffen ist.

In ewiger Liebe und Verbundenheit mein Herzensfreund

24.12.08, J.C. Hemmi



Dankbar bin ich
ganz still
geniesse,
diese unglaubliche Bereicherung in meinem Leben.

J.C.Hemmi, im August 08


Abschied Paco

Heute war ich da
wollte einfach noch einmal bei Dir sein
doch irgendwie schienst Du schon weg zu sein
Nach Hause kam ich mit vielen Dingen von Dir
und doch ohne Dich

Habe Deinen Bruder getroffen
währenddem er Deine Sachen wegräumte
wir haben nicht viel geredet.
Unsere Blicke trafen sich ein paar Mal
und ich sah sein Herz, dass ganz bei Dir war.

Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen heraus
eine gute friedvolle Reise
Du wirst mir fehlen

J.C.Hemmi 1.7.08



Paco

Wir sind oft gereist
Haben geträumt von einer Welt in der wir beide Platz haben
Du hast mir zugehört und ich habe Dir zugehört
manchmal nächtelang

Du hast mir Mut gemacht
Hast an mich geglaubt
Die Kunst war unser gemeinsames Zuhause
Manchmal da kam ich zu Dir, nur einfach um zu Sein

Ich konnte nie Dein sein
Ich liebte Dich
Aber nicht auf diese Art

Ich wollte es nicht glauben,
dass der Alkohol langsam Deinen Geist zu besitzen begann
Manchmal da erwähntes Du etwas und entschuldigte es gleich wieder

Ich zog mich langsam zurück,
zu sehr hat er Besitz von Dir genommen
Ich wusste einfach nicht wie ich Dir helfen konnte
So viel musstest Du ertragen

Ich wartete und hielt meine Türen offen
immer in der Hoffnung Du würdest einen neuen Weg finden
in der Hoffnung Du würdest dem Leben nochmals eine Chance geben
nur noch einmal eine klitzel kleine Chance

Ich hoffte so sehr, dass Du es schaffst
doch nun bist Du gegangen
es war einfach alles zuviel
Ich kann es immer noch nicht glauben, dass Du fort bist

Mögest Du nun in Frieden bei Deiner Liebe sein

Ich danke Dir für Deine Freundschaft und Liebe
mein spiritueller Indianer

für Paco und Gabi

29.6.08, J.C.Hemmi



In dem Bemühen,
seinen Wert vor seinen Mitmenschen zu beweisen, begeht man im Leben leicht Fehler.

Erst wenn man sich von den Erwartungen anderer löst.
Von dem Bild, dass andere von einem haben,
ist man in der Lage, der Mensch zu sein,
der man nach Gottes Plan sein sollte.
Es spielt dabei keine Rolle, ob man halb verrückt oder exzentrisch ist.
Wenn man nur seinem wahren Selbst treu bleibt.

Unbekannt



Da höre ich Dich
Da sehe ich Dich

Dein Rauschen bringt mich so nah an Dich
So nah, dass ich mich frage,
wie konnt ich vergessen.

Ich spüre Deine Nähe unter meinen Füssen
Ich spüre Dich

Nie mehr weg möchte ich gehn.
Ich nehm Dich einfach mit
auf meine Reise,
mein geliebtes Meer.

J.C.Hemmi, im April 08



Untröstlich

Nun habe ich IHN kennen gelernt
diesen Schmerz, von dem die Welt redet.
Es hat lange gedauert, bis ich bereit war.

Untröstlich bin ich.

Denn ich habe erkannt, wie unweigerlich ER alles verschlingt,
dass einem wichtig war.

Nichts tröstet. Nichts befreit.

ER ist einfach da und es fühlt sich so an, als ob er einen einfach wegbläst.
Alle Abhängigkeiten,
alles an was man einmal geglaubt hat, ist mit einem Schlag einfach verschwunden.

Es tut unbeschreiblich weh.

Niemals mehr möchte man IHN erleben, nie mehr. Falls man IHN überhaupt übersteht.
Möchte sein Herz für immer verschliessen.

ER wurde aufgehalten.
Ich habe IHN nicht ganz durchlebt.
Aber ER ist nie mehr ganz weggegangen.
Ich habe Seine Bekanntschaft gemacht.

Mein Herz ist dabei grösser geworden.
Denn ich weiss nun wie ER sich anfühlt,
wenn mir jemand davon erzählt.

Und ich kann nur da sein,
denn es gibt nichts dass IHN einfach so auflöst.

Man kann Beruhigungsmittel nehmen, verzweifelt zum Arzt gehen, mit allen Menschen reden die man kennt, aber ER weicht nicht.

Vielleicht wird ER ein bischen leichter, vielleicht gelingt es, ein bischen Himmel zu sehen.
Aber ER wird nicht verschwinden.

Es ist wahr,
nur die Zeit wird IHN heilen.
Nur dass sich selbst in den Armen halten,
sich lieben für alles was man glaubt falsch gemacht zu haben
oder nicht gesagt zu haben,
wird helfen.

Und das Leben langsam neu leben,
denn es wird ein anderes sein.

Aber wie kannst Du wissen,
dass es nicht ein reicheres Leben sein wird?

Es hat eine Chance verdient...

J.C.Hemmi, im Mai 08



So viel

So viel wollt ich doch noch wissen
mit Dir reden
mich mitteilen
Nun bist Du weg.
Die Engel haben Dich geholt,
hast Du gesagt,
sollen wir wissen.

Aber da warst Du
hast dich vergewissert.
Ganz still und zart hast Du getröstet.
Hat das sonst noch jemand gemerkt?
Ich sagte Tschüss
bis auf ein Neues.
für Christine

J.C. Hemmi, im Mai 08



Das freie Meer
befreit den Geist.

Johann Wolfgang Goethe



Danke

Ausgehalten
dann wieder genossen
Gehasst und geliebt.
Stetig voran
Geschenke und ein Lachen
Schwerelosigkeit.
Widerstand
Ich mache eine Meditation daraus.
Freundschaft und Tränen
Trauer und Wut
So viel an Gefühlen
versucht aufzufangen, Mut zu geben und auch Trost
Grenzen
wo bin ich?
Gelernt, so viel gelernt.
Danke bleibt mir zu sagen jetzt.

J.C. Hemmi, Nov. 07



So ganz nebenbei

Gesehen so ganz nebenbei,
Gefragt so ganz nebenbei
wäre es denn möglich?
Sterne sterben
Du, wie auch ich
so ganz nebenei?
Kann das sein?
Möchte Dich fragen
doch ich spüre es nur
und lass es ziehen.
So ganz nebenbei.

Es geht vorbei.

J.C. Hemmi



KLEINE MORGENGYMNASTIK

Ich stehe mit dem
richtigen Fuß auf,
öffne das
Fenster der Seele,
verbeuge mich vor allem,
was liebt,
wende mein Gesicht
der Sonne entgegen,
springe ein paarmal
über meinen Schatten
und lache mich gesund.


Hans Kruppa



Du kannst nur lernen, dass du das,
was du suchst, schon selber bist.

 Alles Lernen ist das Erinnern an etwas,
das längst da ist und nur auf Entdeckung wartet.

Alles Lernen ist nur das Wegräumen von Ballast,
 bis so etwas übrig bleibt wie eine leuchtende innere Stille.

 Bis du merkst,
dass du selbst der Ursprung von Frieden und Liebe bist.

Sokrates



Es gibt kein „richtig“ und kein „falsch“;
Alles birgt Möglichkeiten,
welchen Weg auch immer Du wählst.
Aber es gibt „wahr“ und „unwahr“.
Wahr ist alles, wo Du Eins bist mit Dir;
„Unwahr“, wo Zwiespalt herrscht oder
Du gegen Dein Inneres handelst.


Unbekannt



Der Weg ist in Dir

Den Weg,
den Du vor Dir hast,
kennt Keiner.
Nie ist ihn Einer so gegangen,
wie Du ihn gehen wirst.
Es ist Dein Weg.
Unauswechselbar.
Du kannst Dir Rat holen,
aber entscheiden musst Du.

Hör auf die Stimme
Deines Inneren.
Sie öffnet Dir Deinen Weg,
den Weg in eine neue Zukunft.

Ulrich Schaffer



Geh durch das Tor ins Gefühl deiner Schwäche,
und du findest deine Stärke.

Geh durch das Tor ins Gefühl deines Schmerzes,
und du findest Lust und Freude.

Geh durch das Tor ins Gefühl deiner Angst,
und du findest Sicherheit und Geborgenheit.

Geh durch das Tor ins Gefühl deiner Einsamkeit,
und du findest Erfüllung, Liebe, Freundschaft.

Geh durch das Tor ins Gefühl deines Hasses,
und du findest deine Fähigkeit zu lieben.

Eva Broch Pierrakos



Sprichst Du
aus dem Herzen
sprichst Du wahrhaftig.

Unbekannt


Da flogen wir, ...
da wanderten wir,
wie Schwalben,
von einem Frühling der Welt zum anderen.
für D.

Friedrich Hölderlin



Von der Sonne lernen zu wärmen,
Von den Wolken lernen, leicht zu schweben,
Vom Wind lernen, Anstösse zu geben,
Von den Vögeln lernen, Höhe zu gewinnen,
Von den Bäumen lernen, standhaft zu sein,
Von den Blumen das leuchten lernen,
Von den Steinen das Bleiben lernen,
Von den Büschen im Frühling Erneuerung lernen,
von den Blättern im Herbst
das Fallenlassen lernen,
Vom Sturm die Leidenschaft lernen,
Vom Regen lernen, sich zu verströmen,
Von der Erde lernen, mütterlich zu sein,
Vom Mond lernen, sich zu verändern,
von den Sternen lernen, einer unter vielen zu sein,
von den Jahreszeiten lernen,
dass das Leben immer wieder von neuem beginnt.

Ute Lautendorf



Akzeptierst Du jemanden wie er ist,
dann bleibst Du oder Du gehst.

Willst Du jemanden verändern,
dann bleibst Du und leidest,
weil Du in Hoffnung bist.

J.C. Hemmi



Dem Bewusstsein ist es egal, ob wir jemals zurück kommen oder nicht.
Das Bewusstsein wird immer mit allem Eins Sein.

J.C. Hemmi